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Es werden Posts vom März, 2026 angezeigt.

London girls

Was ich also meine, ist, sie hätten es nicht tun sollen, aber das ist eine andere Geschichte. An dem Punkt, an dem sie auftauchte, war die Sache schon fortgeschritten, und ich war gerade erst in London angekommen. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass die Angelegenheit nicht ganz koscher war, kommt natürlich drauf an, was man unter koscher versteht, ach ja. Nur, sie kam eben mit ihren schlagenden Argumenten auf mich zu, und dann bin ich ja auch ein Frauenfreund, warum sie also wegschicken? Dabei war sie gar nicht mal mein Typ. Das nur am Rande. Der Punkt ist, ich war in einem anderen Land, frisch angekommen, wie gesagt, und wollte mich von meiner besten Seite zeigen. Ich bin zu gutmütig, ich weiss. In gewisser Weise gelang es ihr, mich an sich zu binden, einfach durch diese Ausgangssituation. Und dann hat sie auch sofort angefangen, für das Business zu liefern, da konnte man nix sagen. Jocelyn war verheiratet, also habe ich mich da etwas zurückgehalten. Die Sache war, vieles ha...

Neun neue Heidelberger Gedichte

  Mein Aufenthalt in meinem geliebten Heidelberg 2024/25 war sehr enttäuschend. Dennoch habe ich neben anderem dort einige neue Gedichte, darunter mein wohl bislang bestes Regengedicht geschrieben, die ich hier erstveröffentliche. Der schnee glänzt wie andacht und erinnerung. * ES war einmal eine stadt, da machten die bewohner eines tages einen besuch in Hollywood. Sie kehrten zurück  oder glaubten dies zumindest, in wahrheit aber ist die stadt verlassen, und die häuser warten auf die rückkehr ihrer rechtmässigen bewohner. * DAS gedicht, das ich für mich behalte, wort-regen, der wiedereingeht in die atmosphäre, spurlos.   * UND mächtig kam das leben wieder ins spiel. Da waren überbleibsel, reste trister verästelungen reichten noch kahl in diesen frühlingsmorgen, und über ihnen dieser rosenwangige zukunftsatem, das zittern in der luft und das wehen über den dächern einer stadt, die treu auf uns gewartet hatte.   * WO...